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3 min Lesezeit

Yu-Gi-Oh! Sammlung digital verwalten

11. Februar 2026Von Kollekto Team

Yu-Gi-Oh! ist nicht nur ein Kartenspiel — es ist eine Jagd nach Raritäten. Starlight Rares, Ghost Rares, Ultimate Rares... und dann gibt es noch die ganzen Versionen aus verschiedenen Regionen.

Wer YGO sammelt, weiß: Das Hobby ist teuer, komplex und ohne System schnell überwältigend.

Warum Yu-Gi-Oh! besonders ist

Das Raritäten-Chaos

Kein anderes TCG hat so viele Raritätsstufen:

  • Common, Rare, Super Rare, Ultra Rare
  • Secret Rare, Ultimate Rare, Ghost Rare
  • Starlight Rare (1 pro Case!)
  • Collector's Rare, Prismatic Secret Rare
  • Quarter Century Secret Rare (25th Anniversary)

Jede Stufe hat andere Preise. Eine Starlight Rare kann 500€ kosten, während die Ultra Rare derselben Karte bei 5€ liegt.

Regionale Unterschiede

  • TCG (Europa/Amerika): Englische Karten
  • OCG (Japan/Korea): Japanische Karten, oft andere Artwork-Versionen
  • Speed Duel: Eigenes Format mit anderen Karten

OCG-Karten haben teilweise anderes Artwork oder wurden nie im TCG gedruckt. Sammler wollen oft beides.

Reprints und Erste Editionen

"1st Edition" macht bei Yu-Gi-Oh! einen RIESIGEN Preisunterschied. Eine 1st Edition LOB Blue-Eyes White Dragon? Tausende Euro. Unlimited? Nur Bruchteile davon.

Die typischen Probleme

"Ich hab die Karte irgendwo"

30 Binder, 50 Deckboxen, diverse Schachteln mit Bulk. Wo war nochmal die Starlight Accesscode Talker?

Keine Ahnung vom Gesamtwert

"Die Sammlung müsste so 2.000€ wert sein" — aber stimmt das? Welche Karten sind überhaupt was wert?

Raritäten verwechselt

Super Rare vs. Ultra Rare kann bei Yu-Gi-Oh! schwer zu unterscheiden sein. Falsche Eintragung = falscher Wert.

Preis-Updates verpasst

Die neue Banlist droppt, ein Deck wird Tier 0 — und plötzlich sind deine Karten das Dreifache wert. Oder sie crashen komplett.

Digitale Lösung

Eine gute Sammlungs-App für Yu-Gi-Oh! braucht:

  1. Alle Raritäten — Von Common bis Starlight
  2. Edition-Tracking — 1st Edition vs. Unlimited
  3. Region-Support — TCG, OCG, Speed Duel
  4. Aktuelle Preise — Marktpreise, nicht veraltete Daten
  5. Condition-Tracking — NM, LP, MP, HP, Damaged
  6. Set-Zuordnung — Welches Set, welcher Print

Praktische Tipps

1. High-Value Karten sofort loggen

Alles über 20€ gehört in dein System. Starlight Rares, Ghost Rares, 1st Edition Holos — keine Ausnahmen.

2. Bulk separat halten

Commons und Rares unter 1€ können als "Bulk-Box" geführt werden. Einzeln tracken lohnt sich nicht.

3. Sets systematisch erfassen

Nach jedem Booster-Opening: Holos raus, Preise checken, relevante Karten loggen. Commons in die Bulk-Box.

4. Condition dokumentieren

Bei Yu-Gi-Oh! ist Condition kritisch für Tournament-Spielbarkeit. "Damaged" Karten können regelkonform unspielbar sein.

5. Banlist im Auge behalten

Alle 3 Monate neue Banlist. Karten die limited oder banned werden, können im Preis stark schwanken.

Der Wert-Check

Wöchentlich: Top 10 Karten checken. Gibt es Banlist-Leaks oder Meta-Shifts?

Nach jedem Set-Release: Preise der Pulled Karten prüfen. Manchmal steigen Karten nach 2-3 Wochen nochmal.

Vor dem Verkauf: Preis-Trend checken. Ist die Karte gerade gehyped oder im Sinkflug?

Fazit

Yu-Gi-Oh! sammeln ist ein Rabbit Hole. Umso wichtiger ist ein gutes System, das mit der Komplexität mithalten kann.

Raritäten, Editionen, Regionen, Conditions — das alles im Kopf zu behalten ist unmöglich. Ein digitales Tool macht den Unterschied zwischen "ich glaube, das ist wertvoll" und "ich weiß genau, was ich habe".


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