
Fast jeder hat sie: die Kiste mit alten Spielen auf dem Dachboden, das volle Regal aus der Jugend oder die Sammlung, die über Jahre einfach gewachsen ist. Und irgendwann kommt die Frage: Was ist das eigentlich alles wert?
Die kurze Antwort: wahrscheinlich mehr, als du denkst – aber anders verteilt, als du denkst. In den meisten Sammlungen stecken 80 % des Werts in 20 % der Spiele. Welche das sind, siehst du ihnen von außen nicht an.
Die gute Nachricht: Du brauchst dafür heute keine stundenlange eBay-Recherche mehr. So gehst du vor.
Der wichtigste Faktor. Ein Spiel, das millionenfach verkauft wurde (FIFA, Wii Sports, GTA), ist fast immer nur wenige Euro wert – egal wie alt es ist. Wertvoll wird es, wenn die Auflage klein war: späte Veröffentlichungen am Ende einer Konsolen-Generation, Nischen-RPGs, indizierte oder zurückgezogene Titel.
Zwischen einer losen Disc und einem versiegelten Exemplar liegen oft Welten:
| Zustand | Typischer Wert |
|---|---|
| Nur Modul/Disc (loose) | Basiswert |
| Mit Hülle & Anleitung (CIB – complete in box) | 1,5–3× Basiswert |
| Neu & versiegelt (sealed) | 5–20× Basiswert und mehr |
Anleitungen, Poster und Einleger, die damals jeder weggeworfen hat, machen heute den Unterschied. Genau deshalb sind sie so selten.
Preise unterscheiden sich je nach Region massiv. Manche Spiele erschienen in Europa (PAL) nur in Mini-Auflagen und sind hier deutlich teurer als in den USA – ist das bekannteste Beispiel mit 300–800 € für die PAL-Version.
Der Retro-Markt bewegt sich. Nostalgie-Wellen treiben ganze Konsolen-Generationen: Aktuell ziehen GameCube- und PS2-Preise an, während andere Bereiche abkühlen. Was heute 50 € wert ist, kann in zwei Jahren 100 € wert sein – oder 30 €. Einen Überblick gibt unser Retro-Preis-Update 2026.
Wer den Wert eines Spiels googelt, landet meist bei Angebotspreisen – also dem, was Verkäufer gerne hätten. Das ist nicht der Marktwert. Ein Spiel kann bei eBay für 200 € gelistet sein und trotzdem seit Monaten keinen Käufer finden.
Was zählt, sind tatsächlich verkaufte Angebote. Die findest du bei eBay unter „Verkaufte Artikel" – oder du lässt eine Plattform wie Kollekto die Marktdaten automatisch für dich auswerten, inklusive Community-Preisen aus echten Verkäufen.
Schritt 1: Kostenloses Konto anlegen. Bei Kollekto registrieren – dauert 30 Sekunden, keine Zahlungsdaten nötig.
Schritt 2: Barcodes scannen. Halte die Rückseite deiner Spiele in die Kamera. Der Scanner erkennt das Spiel und ordnet es automatisch der richtigen Plattform zu. Bei einer normalen Sammlung schaffst du 10–20 Spiele pro Minute.
Schritt 3: Rest per Foto oder Suche. Lose Discs ohne Hülle, Module ohne Barcode oder ganz alte Spiele? Einfach fotografieren – die KI erkennt das Cover. Alternativ tippst du den Titel in die Suche: Über 200.000 Spiele und 50+ Plattformen sind in der Datenbank.
Schritt 4: Zustand angeben. Markiere, ob deine Spiele lose, komplett oder versiegelt sind – das fließt direkt in die Bewertung ein.
Schritt 5: Gesamtwert ablesen. Dein Dashboard zeigt den aktuellen Marktwert der gesamten Sammlung, aufgeschlüsselt pro Spiel. Mit Preis-Alerts erfährst du, wenn eines deiner Spiele im Wert steigt.
Was ist deine Sammlung wert?
Scanne deine Spiele und sieh in Minuten den aktuellen Gesamtwert – kostenlos, ohne Zahlungsdaten.
Ein paar Kandidaten, die in vielen deutschen Sammlungen schlummern:
Auch unterschätzte Perlen können sich lohnen – mehr dazu in Unterschätzte, noch bezahlbare PS2-Spiele.
Eine Frage der Strategie – und des Bauchgefühls:
Verkaufen lohnt sich, wenn du Spiele besitzt, die gerade auf einem Nachfrage-Hoch sind und die dir emotional wenig bedeuten. Verkaufte-Artikel-Preise checken, realistisch inserieren, Versand sicher verpacken.
Behalten ist oft klüger bei kompletten, gepflegten Exemplaren seltener Titel – der Retro-Markt ist langfristig gewachsen, und was einmal weg ist, kommt selten günstig zurück.
In jedem Fall gilt: Erst den Wert kennen, dann entscheiden. Wer blind verkauft, verschenkt Geld – der Klassiker ist das „Konvolut" bei eBay, in dem ein 200-€-Spiel unbemerkt für 30 € mit rausgeht.
Kollekto kombiniert mehrere Marktdatenquellen mit Community-Preisen aus echten Verkäufen. Preise sind immer Momentaufnahmen des Markts – für seltene Spiele in besonderen Zuständen lohnt zusätzlich ein Blick auf zuletzt verkaufte eBay-Angebote.
Nichts. Der kostenlose Account enthält eine Sammlung pro Kategorie und 30 KI-Scans pro Monat – für die allermeisten Sammlungen reicht das zum Erfassen und Bewerten völlig aus.
Ja. Lose Spiele haben einen niedrigeren, aber realen Marktwert. Wichtig ist, den Zustand ehrlich zu erfassen – Kollekto unterscheidet zwischen loose, komplett (CIB) und versiegelt.
Ja – Kollekto ist eine Cross-Category-Plattform. Pokémon-, Magic-, Yu-Gi-Oh!- und Sportkarten kannst du in derselben App erfassen und bewerten, mit über 100.000 Karten in der Datenbank.
Erfasse deine Sammlung einmal – und du weißt für immer, was du hast und was es wert ist. Jetzt kostenlos starten.